Schmerztherapie

SchmerztherapieWarum Schmerztherapie?

Wie oft kommt es vor, dass Patienten mit ihren Schmerzen nicht ernst genommen werden?
Bei chronischen Schmerzzuständen gibt es das sogenannte Schmerzgedächtnis.
Der Körper will vom Schmerz weg und nimmt eine ungesunde Schonhaltung ein.

Wenn man sich aber die Mühe macht, Schmerzen zu verstehen, so stellt man ganz schnell fest, dass alle Schmerzen, die den Bewegungsapparat betreffen, logisch erklärbar sind.
Wenn man ein Feuer ausmachen will, muss man auf den Brandherd zugehen und sich an die Hitze herantasten, um dann zu löschen.
Dasselbe Ziel hat die Schmerztherapie. Ich muss dem Körper zeigen, dass er auf den Schmerz zugehen kann, um ihn dann zu lindern.

In meiner Praxis habe ich mich auf Schmerzpatienten spezialisiert, um ihnen zu helfen, aus dem Kreislauf des Schmerzes herauszufinden und wieder in den Alltag eines normalen Lebens zurück zu kehren.


 

Migränetherapie/Kopfschmerztherapie

Spannungskopfschmerzen benötigen normalerweise keine Medikamente sondern Bewegung, viel Trinken und ein Überdenken des eigenen Verhaltens:

  • Kaffee
  • Nikotin
  • falsche Einnahme von rezeptfreien Medikamenten (Überdosierung, falscher Zeitpunkt, unnötige Einnahme)
  • zu wenig Bewegung (beruflich viel sitzen, stehen, teilweise gebeugt)
  • ungute Bewegungen, traumatische Bewegungen.

All diese Dinge summieren sich auf und führen schließlich zu Kopfschmerzen, Unwohlsein, allgemeinem „Sich nicht gut fühlen" und sorgen für gesellschaftliche und berufliche Einschränkungen.
Eine Migränetherapie braucht viel Zeit, Ruhe, Mitarbeit des Patienten und beruht auf dem Prinzip der Körperwahrnehmung.
So wie ich mich fühle, bewege ich mich auch, ist ein Leitsatz meiner Praxis.
Bei der Migränetherapie wird Ursachenforschung betrieben und versucht, die Schmerzen mit speziellen Massagetechniken zu lindern.


 

Migräne- und Tinnitusbehandlung

Spezielle Gesichts- und Kopfmassage zur Entlastung und Schmerzlinderung

 


Fersenspornmassage

Fersensporne sind oft schmerzhafte Verklebungen des Bindegewebes durch Überlastung. Auch hierfür gibt es eine spezielle Massagetechnik. Wenn sie diesbezüglich Probleme haben, vereinbaren sie doch einen Beratungstermin.


 

Atem-Therapie

Sie wird eingesetzt in der Behandlung von Erkrankungen der oberen und unteren Atemwege, der Lunge oder des Zwerchfells.
Durch gezielte Gewebslockerung wird die Beweglichkeit des Brustkorbes bei der Ein- und Ausatmung gefördert.


 

Bindegewebsmassage

Die Therapieform der Bindegewebsmassage wurde 1929 von der deutschen Physiotherapeutin Elisabeth Dicke (1884 bis 1952) entwickelt.
Mit den Fingern setzt der Therapeut einen mechanischen Reiz an der Haut, Unterhaut und der so genannten Faszie. Damit soll eine Harmonisierung der Bindegewebsspannung, der inneren Organe, der Muskulatur, der Nerven und der Gefäße erreicht werden. Mit Daumen und Fingerkuppen soll der Therapeut die Haut und das Unterhautgewebe verschieben. Auch der Faszienrand und der Muskelrand werden bearbeitet.
Eine Bindegewebsmassage dauert zwischen 10 und 30 Minuten.
Sie wird angewandt bei chronischer Migräne, Arthrosen, rheumatischen Erkrankungen und Fibromyalgien.
Auch Störungen des Verdauungssystems können damit behandelt werden.


 

Dorn -Therapie

Die Dorn-Therapie ist eine von dem Allgäuer Landwirt und Sägewerks-Betreiber Dieter Dorn (* 13. August 1938; 19. Januar 2011) aus Lautrach bei Memmingen etwa 1975 entwickelte Behandlungsmethode.

Diese Therapieform besteht aus aktiven Bewegungsmustern, um eingeschränkte Gelenkstrukturen wieder zur Mobilität zu bringen.
Den Patienten wird anhand von spezifischen Bewegungsabläufen gezeigt, wie sie ihren Körper wieder normal gebrauchen können, um weiteren Schmerzen und Fehlbelastungen vorzubeugen.

Anwendungsgebiete:

  • Hüft- und Knieschmerzen,
  • Nachbehandlung von Gelenkoperationen,
  • Schulterschmerzen, allgemeine Gelenkschmerzen

 

Marnitz-Therapie

Marnitz-Therapie — benannt nach Dr. Harry Marnitz

Dr. Harry Marnitz (1894 bis 1984) war Arzt und Masseur.
Der Vorteil der Marnitz-Massage besteht darin, dass sie sowohl groß- als auch kleinflächig ausgeführt werden kann und damit individuell auf den Patienten abzustimmen ist.
Gerade bei Bandscheibenvorfällen werden durch sanfte, gezielte Dehnungsgriffe die schmerzhaften Muskel- und Wirbelsäulenstrukturen behandelt, um eine effektive Schmerzlinderung zu erzielen.


 

Schulung der Körperwahrnehmung

Somatic Education — ein Weg aus Schmerz, Einschränkung und Steifheit.

Welche Schmerzen habe ich warum?
Warum die Schulung der Körperwahrnehmung?
Wer seinen Körper versteht, versteht auch seine Schmerzen.
Fast alle muskulären Schmerzmuster sind logisch erklärbar.
Viele Schmerzbereiche führen oft zu einer Schonhaltung, welche Muskelverkürzungen und Gelenkeinschränkungen zur Folge haben.
Unser Körper ist so geschult, dass er dem Hauptschmerz grundsätzlich ausweicht.
Diese Ausweichbewegungen führen zu einem sogenannten Schmerzgedächtnis, welches wiederum zu einem Schmerzkreislauf führt. Nicht das letzte Auto im Stau ist auch dessen Verursacher.
Oftmals tut nicht der Ursachenschmerz weh, sondern die Ausweichbewegung.
Ich möchte Ihnen helfen, den Schmerzkreislauf zu durchbrechen.
Bei der Erstbehandlung setze ich einen Zeitraum von ca. 60 Min. für 50 € an, um einen ganzheitlichen Befund zu erhalten, damit ich dann mit Ihnen die weiteren Behandlungsmöglichkeiten besprechen kann.


 

Manipulativmassage nach Terrier

Mobilisierende Weichteiltechnik für alle peripheren Gelenke und die Wirbelsäule

Diese Behandlungsart ist eine Form der manuellen Therapie für alle peripheren Gelenke sowie für die Wirbelsäule, die der Schweizer Spezialarzt für Rheumatologie und Physikalische Medizin und Pionier der Manualmedizin Dr. med. J. C. Terrier (1918-1992) entwickelt.

Die Mobilisation findet in Seitenlage statt, wobei diese Methode gezielt, kontrolliert, gelenk- und kraftsparend ausgeführt wird. Dabei werden Druck- und Dehnreize gesetzt, um eingeschränkte Strukturen gelenkschonend in Form zu bringen. Es wird in dem Bewegungsradius gearbeitet, die das betroffene Gelenk zulässt.

Schwerpunkte:

  • Beginnende Arthrose, Gelenkeinschränkungen, Versteifungen
  • Funktionsstörungen nach Unfällen oder Operationen

 

Myofasziale Triggerpunktbehandlung/Triggerpunktmassage

Triggerpunkte sind eine häufig übersehene Ursache akuter oder chronischer Schmerzen.

Durch Überlastung oder traumatische Überdehnung entstehen im Muskel Zonen, die sehr schlecht durchblutet werden. Aufgrund der Sauerstoffunterversorgung können sich die Muskelanteile nicht mehr alleine voneinander lösen. Diese Punkte nennt man Triggerpunkte. Sie sind tastbar und mittels Druck kann ein Schmerz ausgelöst werden, der oft in andere Körperregionen übertragen wird (Ausstrahlungsgebiet).

Durch tiefe und langsame Gewebedehnungen werden schmerzhafte Strukturen gelöst, z.B. auch durch den Einsatz von Massagestäbchen.
Man will erreichen, dass es zu einer Durchblutung und Sauerstoffzufuhr in den Gefäßen kommt.
Der Mineralhaushalt der Muskelzellen wird dadurch ins Gleichgewicht gebracht.

Für weitere Informationen nehmen Sie gerne persönlich Kontakt mit mir auf.